Was ein leckeres Tatar ausmacht

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Um die Entstehung vom Tatar ranken sich Mythen, eine Zeit lang geriet das rohe Rindfleisch sogar in Verruf. Doch Fans drehen das edle Rinderfilet heute immer noch durch den Fleischwolf und essen es roh. Der Geschmack und die feine Textur sind nun mal unwiderstehlich.

Wer Tatar liebt und es gerne Zuhause machen möchte, braucht nicht einmal einen Fleischwolf und vor allem, muss er nicht einmal Fleisch lieben, denn auch aus Fisch und Gemüse lässt sich ein leckerer Tatar zaubern. In Deutschland sind Tatar-Gerichte von den meisten Speisekarten verschwunden. Das liegt an den jüngsten BSE und Gammelfleischskandalen, sodass der Hunger auf rohes Fleisch vergangen ist. Nach und nach taucht Tatar jedoch langsam wieder in den Speisekarten wieder auf.

Woher kommt der Name Tatar?

Man vermutet, dass der Begriff „Tatar“ von den Tataren stammt. Eine Erzählung besagt, dass die Tataren rohes Fleisch unter ihre Sättel legten, damit das Fleisch vor dem Essen mürbe wurde – belegen konnte man diese Erzählung jedoch nicht. Andere Quellen meinen, dass das Fleisch nicht gegessen, sondern auf Wunden von Pferden gelegt wurde, damit diese schneller heilen. Am meisten vermutet man aber, dass der Name vom Spitzenkoch Auguste Escoffier im frühen 20. Jahrhundert abstammte. Er servierte eine Sauce, die einer Art Mayonnaise gleicht, zu roh gehacktem Rindfleisch und nannte das Gericht „Beefsteak à la Tartare“.

Worauf bei Tatar zu achten ist

Die Qualität des Fleisches ist besonders wichtig! Das Fleisch muss fett- und sehnenfrei sein – es eignet sich am besten Filet, Kamm oder ein Schulterstück des Rindes. Beim Einkauf kann man die Qualität auch schon bewerten, denn das Fleisch darf keinesfalls gräulich oder grünlich sein, sondern muss eine gleichmäßig dunkelrote Farbe haben. Auch ist darauf zu achten, dass keine weißen stellen wie bei normalem Hackfleisch zu sehen sind.

Um der Gefahr von Verunreinigungen, Salmonellen oder anderen Keimen entgegen zu wirken, muss das Fleisch nach dem Einkauf schnellstmöglich wieder gekühlt werden. Am besten Sie gehen direkt mit einer Kühltasche einkaufen. Im Kühlschrank sollte das Fleisch bei ca. 2 – 4 Grad Celsius gelagert werden.