Pesto alla Genovese

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Pesto – die berühmteste grüne Soße der Welt. Bestehend aus Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch, Parmesan, Salz und kaltgepresstem Olivenöl. Pesto alla Genovese ist einfach zuzubereiten und ohne Zweifel eines der meistverbreiteten Produkte der Welt. Der einzigartige und doch intensive Geschmack bereichert jede Pasta oder Gnocchi.

Herkunft des Pestos

In der Geschichte wurde bereits im antiken Rom ein Mix namens „Moretum“ erwähnt, das gewisse Zutaten in einer Art Mörser zu Brei gestampft wurden. Zu den Zutaten zählten unteranderem verschiedene Kräuter, Knoblauch, Öl, Essig und Frischkäse. Manchmal wurden dem Ganzen auch noch Nüsse hinzugefügt. Die Zusammenstellung, die wir heute kennen, wurde erst im 19. Jahrhundert bekannt. 1865 sprachen nämlich die Gebrüder Ratto das erste Mal von einem „geschlagenem Mix mit Knoblauch und Basilikum“.

Originalrezept kaum verändert

Mittlerweile gibt es viele Variationen vom Pesto, etwa mit gekochten Kartoffeln und Bohnen oder mit Tomaten, doch das Originalrezept blieb bis heute kaum verändert.
Noch heute wird Pesto oft mit einem Mörser und einer hölzernen Mörserkeule zubereitet, denn so entfaltet sich der Geschmack am besten. Beim Basilikum sollte das Genovese D.O.P. verwendet werden, dass ein sehr intensives Aroma verspricht und sich besonders gut dafür eignet.
Nach dem Originalrezept empfiehlt es sich das kaltgepresste Olivenöl „Riviera Ligure“ zu nehmen. Außerdem gehört ins Pesto Knoblauch, grobkörniges Salz, Pinienkerne oder Parmesan (oder alternativ Pecorino).

Pesto Variationen

Neben dem Basilikum-Pesto gibt es weitere grüne Varianten, die als Hauptzutat Rucola, Bärlauch, Salbei oder Petersilie enthalten. Weitbekannt ist heute auch das „Pesto rosso“, oder auch „Pesto alla siciliana“ genannt, dass aus Tomaten, Mandeln, Knoblauch, Pfeffer, Ricotta und Parmesan, sowie etwas Basilikum besteht.
Mittlerweile gibt es auch Steinpilz-Pesto und Walnuss-Pesto, Pesto mit Oliven, Spinat oder Mangold. Darüber hinaus auch frische Varianten mit Zitronenmelisse und Zitronenthymian.