Kaffeespezialität „Espresso“

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Espresso, auch als „der kleine Schwarze“ bezeichnet, belebt die Seele. Italienische Kenner wissen, dass es bei der Zubereitung auf die 4 Ms ankommt: la macchina (die Maschine), la macinatura (die Mahlung), la miscela (die Bohnenmischung), und la mano (die Hand). Klingt doch ganz einfach, oder? Leider müssen wir sagen, dass das nicht so einfach ist, wie es sich anhört. Geschmäcker sind so verschieden: die einfach mögen den Espresso bitterer oder milder und die anderen stärker oder schwächer. Außerdem hätten manche gerne normale Kaffeebohnen statt Espressobohnen.

Um für euch den besten Espresso zu finden, müsst ihr erst viele probieren. Passt nach und nach die Kaffee-, Wassermenge, sowie den Druck und die Durchlaufzeit an, bis ihr den für euch perfekten Geschmack gefunden habt.

Was ist ein Espresso eigentlich?

Ein Espresso hat mit der Zubereitungsart des Kaffees zu tun. Denn beim Espresso wird das Wasser mit einem hohen Druck durch feingemahlenes Kaffeemehl gepresst. Das Ergebnis ist der Espresso, ein sehr starker Kaffee mit einer dichten, goldbraunen Schaumschicht (auch Crema genannt), die für das Aroma verantwortlich ist.

Der Espresso wird meistens aus kleinen, dickwandigen Tassen (ca. 40 ml) und gesüßt getrunken. Die Tassen werden in der Regel vorgewärmt. Ein Bekannter Spruch sagt: „Heiß wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe“!

Der perfekte Espresso – 5 Tipps:

  1. Tassen vorwärmen. Auch wenn die Espressotassen aus dickem Porzellan bestehen, kühlt der Espresso bei nicht vorgewärmten Tassen schnell ab. Also am besten mit warmen Tassen servieren, da auch die Crema bei vorgewärmten Tassen länger Stand hat.
  2. Wasser entkalken. Kalk im Wasser kann sich auf den Geschmack auswirken. Am besten also gefiltertes Wasser nehmen und die Maschine auch regelmäßig entkalken.
  3. Frisch mahlen. Ohne frischgemahlene Bohnen, kein richtiger Espresso – so lautet die Regel. Entweder selbst mit der Handmühle mahlen oder eine Maschine zur Zubereitung verwenden.
  4. Gute Bohnen. Gute Bohnen bedeutet, sie sollten frisch sein. Frisch bedeutet in dem Fall frisch geröstet. Diese haben ein viel besseres Aroma, als Bohnen, die vor Monaten geröstet wurden.
  5. Geduld haben. Bei der Zubereitung von Espresso kommt es auch auf Geduld an. Denn es braucht Zeit, bis man für sich selbst den perfekten Espresso gefunden hat. Hat man ihn gefunden, heißt es abschalten und für einen Moment lang alles um sich herum vergessen!