Die häufigsten Fehler bei der italienischen Küche Teil 1

Kategorie: Allgemein

Die italienische Küche gehört zu den beliebtesten auf der Welt. Die Gerichte bestehen aus frischen Zutaten und kräftigen Aromen. Aus diesem Grund kochen viele gerne ihre Lieblingsgerichte vom Restaurant zu Hause nach. Jedoch schmecken diese meist anders. Denn auch bei einem einfachen Gericht, wie Nudeln mit Tomatensoße können geschmackliche Welten dazwischenliegen. Schuld an dem schlechten oder fehlerhaften Geschmack sind häufig die falschen Zutaten oder eine falsche Zubereitung. Hier einige Tipps, damit Ihnen auch Ihr Lieblingsgericht in der eigenen Küche gelingt:

1.) Ketchup gehört in keine italienische Tomatensoße

Häufig mangelt es schon an den Grundlagen. In vielen deutschen Haushalten wird Ketchup als Geschmacksverstärker oder gar als Tomatensoßenersatz verwendet. Um den säuerlichen Geschmack der Tomaten zu mildern sollte anstelle des Ketchups einfach ein Esslöffel Zucker beigefügt werden. Das rundet den Geschmack der Tomatensoße ab.

2.) Traditionelle Carbonara wird ohne Sahne gemacht

Viele Restaurants in Deutschland servieren mittlerweile Spaghetti Carbonara mit Sahne, jedoch hat die Sahne in dem Gericht eigentlich nichts verloren. In dem originalen Rezept macht das Eigelb die Soße cremig und nicht die Sahne. Das Eigelb stockt schnell und muss mit dem angebratenen Speck und den Nudeln vermengt werden. Damit dieses Gericht schmeckt muss es sofort serviert werden.

3.) Pasta wird „al dente“ gekocht

In Italien wird die Pasta „al dente“ (zu Deutsch: bissfest) serviert. Hier in Deutschland kommen die Nudeln häufig zerkocht auf dem Teller. Damit die Siedetemperatur des Wassers nicht unnötig erhöht wird, sollte Salz erst in das Wasser gegeben werden, wenn das Wasser kocht, dann kommen erst die Nudeln dazu. Wie lange die Nudeln kochen müssen, kann man nicht genau sagen, da es von der Sorte und Marke abhängig ist. Hier sollte auf die Garzeitempfehlung auf der Verpackung geachtet werden. Schon eine Minute zu lange gekocht kann das Ergebnis verderben. Wer sichergehen will, dass die Pasta wirklich „al dente“ ist, probiert diese einfach mit einer Gabel vor dem Abgießen und testet die Bissfestigkeit.

4.) Nudeln sind keine Beilage

In Italien wird es keinen Haushalt oder Restaurant geben, welches Ihnen Nudeln als Beilage servieren wird. Das liegt daran, dass Pasta in der italienischen Küche als „primo piatto“ (erster Gang) und Fleisch- oder Fischgerichte als „secondo piatto“ (zweiter Gang) serviert werden. Als Beilagen werden in Italien Kartoffeln, Brot oder Salat gereicht.
Im nächsten Teil geben wir Ihnen weitere Tipps, um Ihre italienischen Kochkünste zu verbessern, bleiben Sie also dran.
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