Die Geschichte der Italienischen Küche

Kategorie: Allgemein

In Deutschland, Österreich und der Schweiz schwärmen viele Leute von der Italienischen Küche. Sie ist so beliebt und lässt sich eigentlich kaum in wenigen Worten beschreiben. Die Geschichte führt uns zurück zur romischen Antike. Die Zubereitung einfacher, aber dennoch raffinierter Gerichte, sah man zu der Zeit als eine eigene Kunst an.

Später, zu der Kaiserzeit, wurde die kulinarische Kunst etwas vernachlässigt und im Mittelalter (Renaissance) wiedergeboren. In der Zeit der Renaissance wurden einfache und schmackhafte Gerichte nicht nur in feudalen Burgen und Klöstern zubereitet, sondern auch schon in kleinen Behausungen.

Heutzutage hat sich die Italienische Küche, auf Grund der Globalisierung, stark verändert. Die Esskultur aus anderen Ländern beeinflusst die Italienische Küche sehr. So müssen sich die Köche an neue Essgewohnheiten anpassen, um den Besuchern nicht nur traditionelles Essen anbieten zu können. Auch wird in Italien verstärkt auf die Herkunft einzelner Rohstoffe geachtet. Die Italienische Küche unterscheidet sich dennoch von anderen nationalen Küchen und bleibt damit weiterhin weltweit sehr beliebt. Ein Hauptmerkmal der Küche ist, dass die einzelnen Gerichte je nach Region in Italien, immer etwas Eigenes aufweisen. Die Gerichte bringen stets unterschiedliche Charakteristika mit sich, dass die Italienische Küche zu etwas Besonderem macht.

Ein klassisches italienisches Menü

Wir möchten Euch mal ein typisches italienisches Menü vorstellen. Dieser besteht aus 4 Gängen:

1. Antipasti
Die Vorspeise oder auch Antipasti genannt, kann sehr unterschiedlich sein. Gerne wird einem Brot mit Schinken, oder mit anderen Belägen, serviert. Auch eingelegtes, gegrilltes oder gebratenes Gemüse steht oft auf dem Tisch. Wenn man Antipasti übersetzt, bedeutet es „vor dem Essen“.

2. Primo piatto
„Primo piatto“ wird dieser zweite Gang auch genannt und besteht oft aus Pasta. Verschiedene Suppen wie zum Beispiel die Minestrone oder auch ein Risotto finden hier auch immer mehr Anklang. Hier spielt die Menge der Portionen gar keine so große Rolle, sondern eher der Einfallsreichtum der Köche.

3. Secondo piatto
Der dritte Gang wird als „secondo piatto“ bezeichnet. Dieser ist der eigentliche Hauptgang, bei dem nun Fleisch und Fisch mit frischem Gemüse auf den Teller kommen.

4. Dessert
Beim Dessert kommen so einige weltbekannte Spezialitäten aus Italien. Tiramisu und Panna Cotta sind nur zwei Namen, die jedem etwas sagen dürften. Vor der süßen Nachspeise essen die Italiener aber gerne noch Käse mit Ciabatta-Brot.

Man kann sagen, dass das italienische Menü aus vielen Gängen besteht und das ist auch richtig so! Denn die Italiener lieben es gemeinsam mit Familie und Freunden zu speisen. Der Wert der Gemeinschaft wird dabei über das Essen an sich gestellt.